Egal ob es sich um die täglichen Hausaufgaben oder um zusätzliche Übungseinheiten handelt: Geeignete Rahmenbedingen reduzieren möglichen Lernstress erheblich und helfen deinem Kind dabei, sich auf den Lerninhalt zu konzentrieren.

Deshalb zeige ich dir in diesem Artikel auf, wie du die Rahmenbedingungen beim Lernen für dein Kind gestalten kannst. 

1mal1 lernen

Warum sind gute Rahmenbedingungen so wichtig?

Ob wir uns voll auf eine Aufgabe fokussieren können, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Von unserer Motivation und unserem Interesse
  • Von unserer aktuellen persönlichen Verfassung
  • Von den Rahmenbedingungen

Während sich Erstere nicht so leicht beeinflussen lassen, können manche Rahmenbedingungen mit wenig Aufwand verändert werden.

Gut gestaltete Rahmenbedingungen helfen deinem Kind dabei, sich voll und ganz auf den Lerninhalt konzentrieren zu können. So ist dein Kind weniger stark abgelenkt und kann die Aufgabe schneller erledigen. Außerdem geben gleichbleibende Rahmenbedingungen deinem Kind Struktur und Sicherheit: Beispielsweise wird nicht jedes Mal neu überlegt, ob im Zimmer oder am Familientisch gelernt wird. Vielmehr wurde der Lernplatz für beispielsweise die Hausaufgaben einmal mit deinem Kind festgelegt. Solche Absprachen reduzieren den Stress bei den Hausaufgaben und beim Üben erheblich und helfen deinem Kind dabei, seine Energie auf das Lernen zu lenken.  

Zeitliche und Räumliche Rahmenbedingungen

Wenn es deinem Kind schwerfällt, mit dem Lernen zu beginnen, dann vereinbare gleichbleibende, feste Lernzeiten mit deinem Kind. Dies empfiehlt sich nicht nur bei den Hausaufgaben, sondern auch, wenn dein Kind in einem Bereich weitere Übung benötigt. Statt also beliebig und spontan mal mehr und mal weniger mit deinem Kind zu lernen, ist es deutlich sinnvoller und effektiver beispielsweise an 3 oder 4 Tagen in der Woche je ein festes Zeitfenster von 15-20 Minuten für zusätzliche  Übungen zu reservieren und diese fest in einen Kalender einzutragen. 
Auch die räumlichen Rahmenbedingungen kannst du ganz klar mit deinem Kind festlegen: Wo macht dein Kind die Hausaufgaben? Wo übt ihr gemeinsam? Wo räumt dein Kind sein Lernmaterial auf? Wie kann dein Kind seinen Lernplatz so gestalten, dass es möglichst keine weiteren Ablenkungen gibt und nur das benötigte Lernmaterial im Blick hat. 
Ein aufgeräumter Lernplatz trägt dazu bei, dass dein Kind mit seinen Gedanken beim Lerninhalt bleiben kann und nicht ständig von anderen Dingen abgelenkt ist. 

Klare Absprachen

Triff klare, verbindliche Absprachen mit deinem Kind. Insbesondere wenn ihr vereinbart, dass du dein Kind bei manchen Aufgaben unterstützt, dann halte auch du dich an die getroffenen Absprachen. Du kannst nicht erwarten, dass dein Kind einerseits selbstständig zu den vereinbarten Lernzeiten seine Hausaufgaben macht, wenn du während gemeinsamer Lernzeiten beispielsweise nebenher einen Telefonanruf annimmst, Mails checkst oder die Spülmaschine einräumst.

Rahmenbedingen kannst du anpassen

Auch wenn beispielsweise eure Wohnsituation und deine Arbeitszeiten einen äußeren, unveränderlichen Rahmen bilden, könnt ihr die Rahmenbedingungen beim Lernen so gestalten, dass dein Kind innerhalb dieser Gegebenheit gut lernen kann. Auch in einem kleinen Zimmer kann dein Kind beispielsweise seinen Schreibtisch so aufstellen und aufräumen, dass es nicht durch andere Spielsachen abgelenkt wird. 

 

 

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