Hat dein Kind Probleme beim Plus- und Minusrechnen oder kann es sich auch einfache Aufgaben einfach nicht merken? Dies lässt sich oft auf fehlende Mathe Grundlagen zurückführen. 

Damit dein Kind die mathematischen Zusammenhänge wirklich durchschauen kann, benötigt es umfassendes mathematisches Grundwissen. Ohne diese mathematischen Grundlagen kann es die Rechnungen und Rechenverfahren nicht wirklich verstehen.

In diesem Artikel erfährst du

  • weshalb es so wichtig ist, die Grundlagen mit deinem Kind zu sichern
  • mit welchen Übungen du beginnen kannst. 

 

Mathe-Grundlagen

Matheprobleme lassen sich immer auf fehlende Mathe Grundlagen zurückführen

Wenn dein Kind Schwierigkeiten in Mathe hat, dann ergeben sich diese Schwierigkeiten nicht aus dem aktuellen Unterrichtsinhalt. Sie sind vielmehr das Resultat, dass dein Kind bestimmtes mathematisches Vorwissen noch nicht ausreichend abgespeichert hat.

D.h bevor du mit deinem Kind Plus- und Minusaufgaben übst, muss dein Kind zunächst die mathematischen Grundlagen sichern.

Über 80 Prozent der Eltern, die Unterstützung bei den Rechenproblemen
ihrer Kinder benötigen, melden sich entweder im zweiten Halbjahr von
Klasse 2 oder Anfang Klasse 3.
Zu diesem Zeitpunkt werden die Rechenprobleme für die Eltern so offensichtlich, dass sie merken, dass ihr Kind besondere Unterstützung braucht.
Es ist aber nie der aktuelle schulische Inhalt, der ihren Kindern Probleme
macht. Die Matheprobleme lassen sich immer auf fehlende Mathe Grundlagen zurückführen.

 

Diese Grundlagen umfassen insbesondere die folgenden drei Bereiche:

  • Die Mengenerfassung und die Zahlzerlegung
  • Das Verständnis für den Zahlenraum und die Zahlen 10-100
  • Das Zählen

Mathe Grundlagen Teil 1:

Die Mengenerfassung und die Zahlzerlegung

Der Bereich Mengenerfassung beschreibt, dass dein Kind zu Zahlen eine sichere Mengenvorstellung braucht.

Bei kleinen Zahlen bis 5 kannst du diese Mengenvorstellung mit sogenannten Blitzblick-Übungen fördern: Dabei zeigst du deinem Kind eine kleine Menge (z.B.: eine Menge mit Plättchen oder Steinchen) für wenige Sekunden. Dein Kind benennt dann die Anzahl.

Größere Zahlen kann dein Kind mit sogenanntem Rechenmaterial legen, beispielsweise mit Zehnerstangen und Einerwürfeln.

Wenn dein Kind die Zahlzerlegungen sicher erworben hat, dann weiß es, dass beispielsweise 5 in 1 und 4, in 2 und 3 und in 0 und 5 gegliedert werden kann.

Die Zahlzerlegungen kann dein Kind in Form von Tabellen, Zahlenhäusern oder Zahlentripeln notieren. Weitere Informationen zum Thema Zahlzerlegungen findest du in diesem Artikel. 

Zahlzerlegungen Zahlentripel

Mathe Grundlagen Teil 2:

Der Zahlenraum und die Zahlen 10-100 

Im Bereich Zahlenraum braucht dein Kind ein sicheres Verständnis für Zehner und Einer. Es muss wissen, dass sich zweistellige Zahlen aus diesen zwei Einheiten zusammensetzen. Weiterhin muss dein Kind die Zahlen sicher lesen, schreiben und zuordnen können und in Verbindung mit Nachbarzahlen und Zehnerzahlen der Größe nach einordnen können.

Mathe Grundlagen Teil 3:

Das Zählen

Der dritte Bereich der Mathe Grundlagen umfasst das Zählen. Dein Kind muss in dem Zahlenraum, mit dem in der Schule gerechnet wird, sicher zählen können.

Das Zählen sollte losgelöst vom Rechnen geübt werden. Außerdem wird das Zählen auch nicht zum Lösen von Rechenaufgaben genutzt. Aber das Zählen unterstützt die Entwicklung der Zahlvorstellung.
Mein Quick-Tipp für dich!
• Übe mit deinem Kind das Zählen in 2er, 5er und 10er Schritten.
• Übe mit deinem Kind von einer beliebigen Zahl aus weiter, bzw. rückwärts zu zählen.

Weitere Zählübungen habe ich in diesem Artikel für dich zusammengestellt.

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